Wie hält es die SP mit den KMU?

Kürzlich liessen wir durch eine Gartenbaufirma neue Platten ums Haus verlegen. Das Team war vielfältig zusammengesetzt: ein Vorarbeiter, ein Lernender, ein älterer Arbeiter, der nur wenig Deutsch sprach. Sie arbeiteten gut eingespielt und effizient: jeder hatte seine Aufgabe, je nach Ausbildungsstand. Mich beeindruckte nicht nur ihre Arbeitsleistung, sondern auch, dass der Betrieb – ein typisches regionales KMU – auch Arbeitsplätze und Beschäftigung für weniger qualifizierte ältere Arbeitende anbot.

Vergangenen Mittwoch fand das Podium von KMU Laufental zu den Nationalratswahlen statt. Am Morgen berichteten die Medien über die Vorschläge des SP-Reformflügels für die KMU. Darauf folgte für mich die Gretchenfrage: wie hält es die SP-Frau mit den KMU?

„KMU“ umfassen eine ganz vielfältige Masse an Unternehmen. So gehört ein Ein-Frau-Betrieb ebenso dazu wie eine Ricola mit mehreren Hundert Mitarbeitern Büros um den ganzen Globus. Start-ups sind KMU wie auch die klassischen Handwerksbetriebe. Einzelne Betriebe beschäftigen nur Büroangestellte mit geregelten Arbeitszeiten, andere sind darauf angewiesen, auch mal mitten in der Nacht Kunden bedienen zu können. Ganz schön schwierig, Vorschriften aufzustellen, welche die Unternehmen weder wirtschaftlich hemmen noch die Gesundheit der Angestellten beeinträchtigen!

Unsere KMU sind die Stütze unserer Wirtschaft. Sie bieten Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region, sie sorgen für die Ausbildung von Lernenden, sie sind Innovationstreiber und sie retten altes Handwerk vor dem Vergessen.

Die Ausbildung von Lernenden ist für die SP enorm wichtig. Nicht alle Schüler/innen können studieren und unser Bildungssystem ermöglicht, dass sie mit einer abgeschlossenen Lehre im Berufsleben Fuss fassen. Im grenznahen Gebiet ist zudem wirksam umgesetzter Lohnschutz unabdingbar und garantiert unseren KMU gleich lange Spiesse im Wettbewerb!

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